Going Well

Objekte für das Operngassenforschungslabor, zusammengetragen von Nora Gutwenger, einer Künsterin, die den Ort und seinen Kontext thematisiert.

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Nora Gutwenger ergründet in ihren Arbeiten den Raum des Öffentlichen – ein Raum, der es verlangt, seine Bedingungen kontinuierlich von Neuem zu verhandeln und seine Funktionen zu diskutieren. In ihren Arbeiten verwendet sie einen Ort und seinen Kontext als Arbeitsmaterial und Aktionsfeld. Das Aufbrechen der alltäglichen Vorstellungen erlaubt ihr die Freiheit, unsere Umgebung als Material für künstlerische Interventionen und Experimente einzusetzen. Über diese Auseinandersetzungen entstehen performative, installative, als auch partizipative Arbeiten.

Für das Operngassenforschungslabor, hat sie die  Häuser der Operngasse treppauf und treppab besucht um dort Materialien zusammenzutragen, die vom Ort und dessen Bewohner*innen selbst stammen, um schließlich in einem Raum in der Operngasse zu einem neuen Kontext zusammengetragen und akkumuliert zu werden – um was es sich dabei handelt, wird allerdings noch nicht verraten. Nur so viel: Dieses Objekt verbindet uns als Mensch mit dem Straßenraum. Der Ausstellungsraum ist ein ehemaliges Ladenlokal in der Operngasse, dass von dem Verein „Patachronique“ verwaltet und bespielt wird.

 

Die Austellung findet statt von:

Donnerstag  15.3. –  Samstag 17.3.

Öffnungszeiten: 19:00 – 21:00

Ort: Projectcell in der Operngasse 36.

 

Fb Event

Patachronique

Neugierige vor!

Frühlingshafte Grüße von der Operngassenforscherin

 

 

„Every system has a bug“

Die Rad Performance am 14.11. war ein voller Erfolg. Die Teilnehmer an der Performance haben die Reise in fremde Städte und Köpfe als spannend und interessant wahrgenommen.  Die Audiosnippets passten perfekt auf die Route und ließen die Gedanken hin zu anderen Städten wandern.  Es gab  auch einige Spontanteilnehmer, die sich über die Lautsprecher der Radfahrenden wunderten und dann dazu stießen.

swradperformanceIm Anschluss wurde von jedem Teilnehmer der Performance ein Textfragment oder Eindruck auf eine Karte der Operngasse gemappt. Bei Tee und Co Cooking wurde schließlich über die gehörten Themen diskutiert. Gentrifizierung und Verdrängungsprozesse finden in vielen Städten parallel statt und dennoch gibt es Unterschiede wie sie von Menschen wahrgenommen werden. Es wurde über Initiativen und kritische Positionen gesprochen. Wie man in Wien mit gesellschaftlichen Wandel und Nachbarschaft umgeht. Ein Satz der mir persönlich im Kopf geblieben ist, ist die Aussage eines Künstlers aus Budapest: „Every system has a bug, you just have to find it“ Dieser Aphorismus lässst einem für die Zukunft hoffen. Man braucht nur die Achillesferse eines Systems finden um es zu verändern und zu Sturz zu bringen. Eine sehr beruhigende Tatsache.

Vielen Dank nochmal an Lisa Reimitz Wachberger für die tolle Moderation, sie hat es geschafft, die richtigen Fragen zu stellen und einen Rahmen zu spannen.

Die Räumlichkeiten der labilen Botschaft waren genau richtig für die größe der Runde und ließen auch im Anschluss noch lockere Gespräche zu.

Mehr von der Operngasse gibt es dann Ende Dezember. Die Raumstation scharrt schon in den Startlöchern um am 16. und 17. 12. den Giradi-/Esperantopark in ein Wellnessresort zu verwandeln.

Winterliche Grüße,

die Operngassenforscherin

Raumstation

Rad Performance

Labile Botschaft

 

 

 

 

RAD Performance #3 in der Operngasse

rad performance #3 gemeinsam mit christine schörkhuber in der operngasse

Conny Zenk, eine umtriebige Künsterlin und Aktivistin, wird mit ihrem Team eine Stippvisite in der Operngasse machen.  Die RAD Performance ist aktivistischer bewegunsorientierte Aneignung des Straßenraumes auf Rädern.

Mit eigenen Worten beschrieben:

„Eine Gruppe an Fahrradfahrenden, oder ein Bündnis, will die Stadt Wien in ihren Grenzen be- und hinterfragen. Die digitale Sphäre und Haut der Stadt wird mithilfe von technischen Tools belauscht und aufgezeichnet. Es verschwistern sich zu jedem GroupRide physische und affizierbare Körper mit einem Apparat aus digitalen Gerätschaften. Fahrradfahrende, die sich als Meute zu verstehen geben und sich entlang ihrer eigenen Linie bewegen.“ – Auszug aus dem RAD Manifest.

Jede Performance hat einen anderen Schwerpunkt/ Thema. Dieses mal wird Christine Schörkhuber, bildende Künstlerin, eine Komposition für das Radvolk liefern und so die Gruppe durch die Gasse leiten.

RAD Performance : Different Streets / Christine Schörkhuber


Einmal auf der Operngasse durch Istanbul, mit einem Abstecher nach Athen und dann zurück nach Budapest! Christine Schörkhubers Komposition für mehrere Fahrräder verschmilzt öffentliche Räume aus verschiedenen Städten mit Klängen, Zitaten, Interviewfragmenten und dem Echtzeitsound der Umgebung. Ähnlichkeiten und Differenzen –  das Gemeinsame des urbanen Lebens, die globalisierte Schicksalsgemeinschaft, der Machtkampf um den öffentlichen Raum und die Fragen von Gentrifizierung und Urban Development.

Im Anschluss an die Performance findet eine offene Diskussionrunde zum Thema: „Der Straßenraum als Spiegel der Globalisierung / Das Große im Kleinen“ stattfinden.

Künstler*innen und Kollektive:
GROUP RIDE . Christine Schörkhuber
CO-COOKING . Joanna Zabielska
BIKE GANG . RADs

Programm:
15:00 Group Ride by Christine Schörkhuber

Labile Botschaft: Salesianergasse 10, 1030 Wien
16:00 – 17:00 Co-Cooking
17:00 Talk & Discussion hosted by Operngassenforscherin

rad performance

christine schörkhuber